Herzliche Einladung

Herzliche Einladung

Die Kirchgemeinde Mannichswalde lädt für den 20.November 2019 -Buß- und Bettag- um 10:15 Uhr zum Abendmahlsgottesdienst mit Totengedenken ein.

 

 

Foto:Andrea Lewy

 

 

 

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Danke

Danke

 

 

 

 

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Hauskreis am 12.November um 19:30 Uhr

Hauskreis am 12.November um 19:30 Uhr

Ort: Familie Schlegel, Thonhausener Str.5, Mannichswalde

Herzlich Willkommen !

Thema: das „Vater Unser“ – Schritt für Schritt

Gedankenaustausch über:“Vergib uns unsere Schuld“

 

 

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Reformationsgottesdienst in Mannichswalde ,31.Oktober 2019

Reformationsgottesdienst in Mannichswalde ,31.Oktober 2019

Psalm 126   –   gestern und heute

Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird,

so werden wir sein wie die Träumenden.

     Wir liegen im Gras, sehen in den Himmel und alles ist möglich.

Dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll Rühmens sein.

     Unser Kopf ist frei für alles, was hinaus und hinein geht

    Und wir sprechen es unbekümmert  aus.

Dann wird man sagen unter den Heiden:

Der HERR hat Großes an ihnen getan!

    Mit Luther vor 500 Jahren.

    Die Bande gesprengt, die Liebe abgestaubt.

    Gott ist gnädig zu jedermann

Der Herr hat Großes an uns getan, des sind wir fröhlich.

    Wir fangen neu an, dankbar, fassungslos, jubeln.

    Wie die Menschen vor 30 Jahren.

    Eine Mauer fällt. Die Grenzen sind auf.

    Alles kann möglich sein.

HERR, bringe zurück unsere Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland.

    Unfassbarer Gott, bei dir ist alles möglich.

    Wir vertrauen Dir und sind voller Glauben und Hoffnung.

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.

    Immer wieder wird Leid sich wenden.

    Der Atem fließt frei und ein Jauchzen entfährt meiner Brust.

Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen.

    Gemeinschaft schweißt zusammen. In guten wie in schlechten Zeiten.

    Alles mit Dir, mein Gott. Hoffnung und Mut erwachen und Neues keimt in die Zukunft hinein.

    Alles mit Dir, mein Gott.

 Und sie kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

    Mit  Stolz und Demut und weit geöffnetem Herzen werden die gesegneten Früchte aus der Not gebracht.

    So loben wir Dich, du gnädiger Gott, jetzt und allezeit.

AMEN

 

Unter der Kanzel hing eine kleine Überraschung unseres Pfarrers :

 

Claudia Schlegel

Textquelle:

Reformationstag

Ein Tag ohne leere Worte

Liedheft

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland,Kirchenkreis Altenburger Land

 

 

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Erntedankfestgottesdienst in der Heukewalder Kirche

Erntedankfestgottesdienst in der Heukewalder Kirche

Passend zum wunderschön herbstlich sonnigen Oktoberwetter feierten wir
am Sonntag, 13.10.2019 unseren alljährlichen Erntedankgottesdienst mit
anschließendem Kaffeetrinken und geselligem Zusammensein. Dank vieler
Helfer und Spender mundete allen der Kuchen, Kaffee und Tee. Die
warmen Sonnenstrahlen taten ihr Bestes und somit saßen teilweise mehr
Gemeindeglieder auf den Bänken vor der Kirche als in der Kirche.
Doch nicht nur das Erntedankfest sondern gleich zwei weitere Ereignisse
fahnden im Rahmen dieses Gottesdienstes statt.

„Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter
dem Schatten deiner Flügel!“ (Psalm 17,8)

Mit diesem sehr schönen Taufspruch wurde die kleine Elisabeth, Tochter
von Marco Walter und Kathrin Müller als neues Gemeindeglied in der
Heukewalder Kirchgemeinde herzlich aufgenommen.
Möge Gott der Herr seine schützende Hand über Elisabeth halten.
Doch damit war es den Heukewaldern immer noch nicht genug. Die alle
sechs Jahre Gemeindekirchenratswahl fand im Anschluss des
Gottesdienstes statt. Umrahmt wurde der Tag von Orgel und Bläsermusik.
Allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Sonntag so schön war, ein
herzliches Dankeschön.

Der Gemeindekirchenrat Heukewalde

 

   

 

 

Posted by Jens Rabold in Nischwitz, Heukewalde, Jonaswalde, Großpillingsdorf
Hauskreis am 29.Oktober um 19:30 Uhr

Hauskreis am 29.Oktober um 19:30 Uhr

Ort: Familie Schlegel, Thonhausener Str.5, Mannichswalde

Herzlich Willkommen !

Thema: das „Vater Unser“ – Schritt für Schritt

Gedankenaustausch über:“ Unser täglich Brot gib uns heute“

 

 

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Ein Überraschungsgast

Ein Überraschungsgast

Im Hauskreis beschäftigen wir uns zur Zeit mit dem Thema : “Gebet“.

Ursprünglich wollten wir die Aussagen im „Vater unser“  tiefer  erkunden.

Doch alles kam anders.

 

Ehepaar Kühn ist seit 21 Jahren missionarisch in Asien  engagiert, wobei ihnen Nordkorea besonders am Herzen liegt.

Während Thomas Kühn (geboren im Vogtland) anderweitig an diesem Hauskreisabend gebunden war, hatte sich seine Ehefrau Colleen (USA, Dakota) spontan bereit erklärt, von ihrer Arbeit zu berichten.

Herzlichen Dank dafür !

 

Seit 8 Jahren wohnt Familie Kühn in China. Über den Zeitraum von 2 Jahren erlernten sie soweit die chinesische und koreanische Sprache, dass eine Verständigung mit der einheimischen Bevölkerung möglich wurde.

Für 10 Monate arbeiteten Colleen und Thomas 10 bis 12 Stunden am Tag am Fließband in einer Bekleidungsfabrik in Nordkorea. Leider wurde ein längerer Aufenthalt seitens der amerikanischen Regierung nicht mehr erlaubt.

Nach China zurückgekehrt, arbeitete Colleen in einer Behinderteneinrichtung.

In diesem Land gilt ein Kind mit Behinderung als Schande für die Familie.

Die Situation für die Kirchgemeinden gestaltet sich insgesamt schwierig.

Z.B. werden Kreuze von den Kirchtürmen entfernt. Bleiben diese, müssen sie niedriger gehalten werden als die Masten mit der Staatsfahne. Kindern unter 18 Lebensjahren und z.B. Grundschullehrern ist es nicht erlaubt, Kirchen zu besuchen. Die Ein- und Ausgänge der Kirchen werden videoüberwacht.

 

Thomas Kühn hatte die Vision von einer Gebetswanderung, um intensiver Zeit mit Gebeten zu verbringen.

So ging das Ehepaar, mit dem Rucksack auf dem Rücken und den Kindern an der Hand, auf ihre 1200km lange Gebetsreise.

Sie begannen auf einem Berg im Süden Südkoreas und wanderten 600km Richtung Norden bis zur Grenze zu Nordkorea.

In Südkorea existieren viele christliche Gemeinden und es gab liebevolle Unterstützung der Reisenden mit Nahrungsmitteln, Übernachtungsmöglichkeiten und intensive Gespräche über den Glauben und die Idee eines Gebetsweges.

 

Wir fragten Colleen, wie es gelingen konnte, einen gesamten Tag zu beten.

Es wurde jede Gelegenheit genutzt- Danken für das Wetter, nette menschliche Begleitung, Essen, Trinken, ein Lächeln, Gesundheit, Bewahrung beim Wandern, Übernachtungsmöglichkeiten, rücksichtsvolle Autofahrer beim Laufen am Straßenrand , schöne Landschaften oder Einzelblumen usw., Bitten für die asiatischen Länder, für Hilfsbedürftige, um Segen für die durchwanderten Städte und Dörfer, gezielt für Personen und deren Familien …Jede Gelegenheit wurde genutzt.

 

An der Grenze zu Nordkorea ging es nicht mehr zu Fuß weiter und es wurde die Fähre, östlich entlang der Grenze zu Nordkorea, bis nach China genommen. Die Wanderung führte in China zu einem Berg, von dem aus nach Nordkorea geschaut werden konnte. Für Land und Bewohner wurde wieder intensiv gebetet, in der Hoffnung, dass eines Tages die „Frohe Botschaft“ auch dort frei geglaubt werden kann.

Nach 4 Wander-Gebetsmonaten war Familie Kühn wieder in ihrem chinesischen Zuhause.

Jetzt betet Thomas um die Erneuerung seines Visums für China. Es

ist immer nur für 4 Wochen gültig.

 

Für jeden Beter, der Thomas und seine Familie und ihr Anliegen für Nordkorea unterstützt, wären sie sehr dankbar.

 

Gott hat tausende Gebete zur politischen Wende in Deutschland erhört.

 

Nichts ist unmöglich…!

 

Claudia Schlegel

 

 

 

 

 

 

 

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Erntedankfest 6.Oktober 2019 in Mannichswalde

Erntedankfest 6.Oktober 2019 in Mannichswalde

Danke

Herr, ich will dir täglich danken, für den Aufschnitt und das Brot.
Für den Kaffee, den ich trinke, für mein Dasein ohne Not.

Danke für den Strom, die Heizung, danke, dass ich duschen kann,
danke für die viele Technik und für den, der sie ersann.

Danke für das Obst, Gemüse, danke für den Überfluss,
danke für das gute Wasser, das ich nicht weit holen muss.

Danke für das Auto, Smartphone, für das Ohr am Puls der Zeit,
danke für den Lohn der Arbeit, danke für den Trost bei Leid.

Danke für die Luft zum Atmen, für den Arzt, der Krankheit heilt,
danke für die Nächstenliebe, die mit uns ein Helfer teilt.

Danke Herr, für weiche Betten, für den Schlaf und für die Nacht,
danke Herr, dass auch bei Tage, deine Liebe uns bewacht.

Danke für die Zeit des Friedens, dass wir hier so sicher sind,
danke für die Chance der Bildung, die es gibt für jedes Kind.

Danke Herr, wir dürfen zeigen, dass wir deine Diener sind,
dass wir nicht Verfolgung leiden, wie so manches Gotteskind.

Danke Herr, für die Gemeinde, danke Herr, für die Geduld
danke, dass wir dürfen kommen, ganz egal, wie groß die Schuld.

Danke Herr, dass ich den Armen von dem Reichtum geben kann,
danke Herr, ich bin gesegnet, dass mein Leben hier begann.

Danke Herr, für Haus und Garten, danke Herr, für unser Land,
danke Herr, für´s Augen öffnen, über unseren Tellerrand.

Danke für Familie, Freunde, lasst uns täglich Zeugnis sein.
Jesus ähnlicher zu werden, sei das Streben ganz allein.

Danke Herr, für deine Worte, aus der Bibel jeden Tag,
dass wir uns nicht sorgen müssen, was wohl morgen kommen mag.

Danke Herr, für alle Menschen, jeder Mensch ein Unikat,
danke Herr, dass Engel jubeln, wenn ein Mensch folgt deinem Pfad.

Danke Herr, für unsere Rettung, dort am Kreuz auf Golgatha.
Danke Jesus, unser Leben, sei dein Lobpreis immerdar.

(Gedicht:Wigge)

 

 

 

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Kirche Vollmershain – Geschichte

Kirche Vollmershain – Geschichte

Vorschaubild

Die Kirche steht auf einer Anhöhe im Dorfzentrum. Um die Kirche zieht sich eine Ringmauer, die zugleich Begrenzung, als auch Einfriedung des um die Kirche gelegenen Friedhofes ist.

Die Entstehung der Kirche wird in der Zeit der Romanik um 1200 n. Chr. vermutet. Das Baujahr ist nicht bekannt. Verkohlte Holzstücke im Inneren der Turmmauern deuten auf einen lange zurückliegenden Brand. Der Kirchturm weist einen romanischen Grundstock mit einer östlich angebauten Apsis auf. Das Kirchenschiff ist spätgotisch. Von den größeren Umbauten und Restaurierungen sind die von 1824 – 1829, 1901-1903 und 1977 – 1983 bekannt. Bis zum Jahre 1574 war Vollmershain als ehemaliges Filialdorf mit der Kirche Nöbdenitz verbunden, danach kam es zur Kirche Weißbach. In alten Schriften wird das Jahr 1575 erwähnt, in welchem der Weißbacher Pfarrer Georg Huttelius bei seinem Antrittsgottesdienst am 29.12.1575 ein Kind in der Vollmershainer Kirche taufte. Die Zugehörigkeit zu Weißbach bestand über 400 Jahre bis zum Jahr 1996. Heute gehören die Vollmershainer Christen zur evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Thonhausen.

Hier ein Bild aus der Kirchen-Galerie des Herzogthums Sachsen Altenburg

Bild aus Kirchengalerie

Bilder

Altar

Der Altar stammt aus dem Jahre 1903. Gefertigt wurde er vom Hofbildhauer Dietze aus Altenburg.

Grabplatte

 1695 von Hans von der Schulenburg. Ein Herr aus dem Hochadel, sein Name stand auch auf der alten Glocke von 1682 und der alten Wetterfahne von 1635.

Kanzel

1824 wird als Baujahr für die Inneneinrichtung genannt. Der Einbau der zweiten Empore erfolgte erst im Jahre 1826. Eine nur für die Gutsbesitzer vorgesehene Loge wurde bei den Umbauarbeiten 1977 – 1983 abgerissen. Sie befand sich über dem nördlichen Seiteneingang der Kirche.

Deckengemälde

Die 4 Deckengemälde stellen die Symbole der 4 Evangelisten dar.
Mensch, (Matthäus) bedeutet die Menschwerdung Christi. Stier (Lukas) bedeutet Opfertod.Löwe (Markus) Er steht für die Auferstehung. Adler (Johannes) steht für die Himmelfahrt Christi.

Im Jahr 1902 hat Malermeister Franke aus Leipzig die Deckenbemalung angebracht.

Orgel

1826 erhielt die Vollmershainer Kirche eine neue Orgel, gebaut von Christian Friedrich Poppe aus Stadtroda.. Diese wurde 1929 durch eine pneumatische Orgel von Hans Michel aus Crimmitschau ersetzt. Nach nur etwas 50 Jahren war sie so vom Holzwurm zerfressen, dass sie nicht mehr bespielbar war. Im Zuge der Renovierung wurde aus vielen Einzelteilen einer in Weißbach eingelagerten Orgel von Christoph Opitz aus Dobra eine neue Orgel in Vollmershain errichtet. Die Arbeiten führte Orgelbaumeister Gerd Christian Bochmann aus Kohren-Sahlis aus.

 Fensterbild

An der Südseite der Kirche im Chorraum befindet sich ein buntes Bleiglasfenster. Es stellt Christus in Emmaus dar und nimmt auf das Abendmahlssakrament Bezug. Der Schriftzug lautet: „Zum Gedächtnis an Heinrich Naumann gestiftet von Frau verw. Hermine Naumann, Ostern 1908″

Gedenktafel

Die erste Tafel erinnert an die im ersten Weltkrieg gefallenen Vollmershainer Männer. Sie wurde von Max Gerth und dessen Ehefrau Minna zum Gedenken an ihren in Frankreich gefallenen Sohn der Kirche gestiftet.

Die zweite Tafel ehrt die im zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten.

Taustein

1903 erhielt die Kirche einen neuen Taufstein gefertigt durch den Hofbildhauer Dietze aus Altenburg. Er trägt die Inschrift „Zur Ehre Gottes gestiftet vom Gutsauszügler Gottfried Gerth“. Sein Sohn Oskar stiftete silberne Taufbecken.

Altar2

Es zeigt ein vergoldetes Lamm mit Siegesfahne. Auf der Fahne befindet sich das Christusmonogramm I H S. Das Lamm ist das Symbol Christi.

Glocke

Diese Glocke wurde am 23.12.1906 geweiht. Sie trägt als Inschrift auf der Vorderseite:
„Ehre sei Gott in der Höhe
Friede auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen“
und auf der Rückseite:
„Gestiftet vom Gutsbesitzer und
Amtsvorsteher Louis Mehlhorn
in Vollmershain im Jahre 1906

derzeitiger Pfarrer war
Paul Jahn aus Roda
Franz Schilling in Apolda goss mich 1906.“

Historischer Eintrag in der Kirchen-Galerie über Vollmershain. LINK

Quelle: https://www.vollmershain.de/

 

 

 

Posted by Jens Rabold in Thonhausen, Vollmershain, Wettelswalde