Herzliche Einladung zum Hauskreis mit Bibelgespräch
Termin: Dienstag, 13.Juli 2021, 19:30 Uhr unter der Hof-Linde
bei Familie Köhler in Wettelswalde
Danke, Katrin, für Deine Gastfreundschaft !
Wir gratulieren ganz herzlich:
Jasmina Zill
Hartmut Zahn
Hartmut Schlegel
Stefan Werner
Wir wünschen unserem neuen Gemeindekirchenrat Gottes Segen und seine liebevolle Leitung, gute und frische Ideen für unsere Gemeinde, Kraft für alle Vorhaben und eine sehr gute Zusammenarbeit.
Katrin Köhler lädt ganz herzlich zum Hauskreis ein.
Termin: Dienstag, 29.Juni 2021, 19:30 Uhr unter der blühenden Linde
bei Familie Köhler in Wettelswalde
Thema: Psalm 27
Gott sei Dank, daß wir uns wieder sehen dürfen und gemeinsam nach Gottes Wort fragen und diskutieren können.
Unsere Gemeinschaft hat gefehlt.
Wir freuen uns !
Ich aber werde von der Erde erhöht werden, und dann werde ich alle zu mir ziehen.
Johannes 12,32
Es ist die selbe gewaltige Kraft, mit der er an Christus gewirkt hat, als er ihn vom Tod auferweckte und in der himmlischen Welt an seine rechte Seite setzte. Dort thront jetzt Christus über allen unsichtbaren Mächten und Gewalten, über allem, was irgend Rang und Namen hat, in dieser Welt und auch in der kommenden.
Alles hat Gott ihm unterworfen;ihn aber, den Herrn über alles, gab er der Gemeinde zum Haupt. Die Gemeinde ist sein Leib: Er, der alles zur Vollendung führen wird, lebt in ihr mit seiner ganzen Fülle.
Epheser 1,20-23 ,Gute Nachricht Bibel,Deutsche Bibelgesellschaft
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Matthäus 28,20
„Und des HERRN Wort geschah zu mir: Weissage gegen die Hirten Israels in meinem Namen und sprich zu ihnen: Wehe den Hirten, die sich selbst weiden! Ich will meine Herde von ihren Händen fordern und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen. Und ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen und ich will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut sind. Ich will sie aus allen Völkern herausführen will sie in ihr Land bringen. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist“ (Hesekiel 34).
Der Predigttext vom 18. April doch so etwas wie eine Allgemeinverfügung gegen schwarze Schafe unter den Hirten. Und die gibt es überall da, wo Menschen ihrer Verantwortung nicht nachkommen. Und das beginnt ganz unten: Bei Eltern, die ihrem Erziehungsauftrag nicht nachkommen. Und das endet ganz oben: Bei Politikern und Bossen der Wirtschaft, die im Rampenlicht stehen und denen es wichtiger ist, ihr Schäflein ins Trockene zu bringen, als der Allgemeinheit zu dienen. Ganz aktuell: Der Maskenskandal, der die CDU schwer erschüttert hat. Die Vordrängler beim Impfen, und, und, und … Wie aktuell doch die alten Texte der Bibel sind!
Doch Gott keiner, der die schwarzen Schafe unter den Hirten
einfach austauscht oder vor die Hunde gehen lässt, sondern “der sich seiner Herde selbst annehmen wird”. Und genau das tut Jesus 500 Jahre nach Hesekiel als der gute Hirte, wenn er uns wissen lässt: „Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben“ (Johannes 10). So ist das: Jesus tritt als guter Hirte an die Stelle der Hirten, die versagt haben. Und ich darf mit dem 23. Psalm beten: “Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser” (Psalm 23). Wer wünscht sich das nicht für sein Leben? Wer wünscht sich das nicht in dieser nicht enden wollenden Pandemie? Mich fasziniert die Gelassenheit, die dieser Psalmvers ausstrahlt. Eine Gelassenheit, die sich gerade in der Verlassenheit auf Gott verlässt. Und wir alle brauchen doch die Erfahrung, die da sagt: Der gute Hirte steht zu seinem Wort! Und wir sind eingeladen, auf seine Stimme zu hören und seinen Worten zu vertrauen. Das, was die Bibel mit dem Wort Nachfolge beschreibt. Und dazu braucht es eine gehörige Portion an Vertrauen, dazu braucht es so etwas wie Urvertrauen, wie es kleine Kinder zu ihren Eltern haben. Vertrauen, das einfach da ist und das nicht wankt. Vertrauen, das aber nur als Geschenk zu haben ist. Und soviel steht doch fest: Ohne Vertrauen ist kein Leben möglich, das diesen Namen verdient. Stellen wir uns doch nur einmal vor, wir würden alles hinterfragen und überall nur Gefahren wittern. In den nächsten Monaten soll ja jeder ein Impfangebot bekommen. Und wird das Impfangebot wahrgenommen, dann vertraut man doch einfach darauf, dass der verabreichte Impfstoff auch schützt. Und dabei weiß doch niemand von uns, was in der Spritze ist, weil wir keine Virologen sind.
Komisch: Da vertrauen wir bewusst oder unbewusst fast jedem und allen, aber mit dem guten Hirten, mit Jesus Christus haben wir da oft unsere Schwierigkeiten.
Wie gesagt, diese Art von Vertrauen gibt es nur als Geschenk! Aber dieses Geschenk schmeißt mir Gott nicht einfach so in den Schoß, sondern das wird mir da geschenkt, wo ich auf die Stimme des guten Hirten höre und diesem Hirten folge.
Und ich darf Gottes Gegenwart spüren. Ich darf erfahren, dass mich der Friede Gottes umschließt. Und ich darf erfahren, dass mein Leben von der Freude an meinem guten Hirten bestimmt ist und es in ihm Sinn und Grund findet und ich nicht in die Hände schwarzer Schafe unter den Hirten gerate.
Der 23. Psalm:
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden
mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des Herrn immerdar.
Ehr sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang,
so auch jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.
Thonhausen, 16.4.2021 Ihr Pfarrer Jörg Dittmar
Wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht umher laufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat.
Karl Barth
Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, daß es in der Welt die große segnende Kraft Gottes gibt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln- zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.
Martin Luther King
Daß ER durch Mauern
drang
und verriegelte Tür -,
unglaublich, legendär ?
War wohl ein Armenhaus,
lehmig, porös
für Wunschträume.
Durch unseren Beton,
sachlich und kühl,
wär Er schon nicht gekommen.
Kam aber,
unvermutet wie einst
durch mehr als Granit und Stein,
durch mein Verschlossensein.
Kam aber,
mit diesem Friedensgruß.
Manfred Haustein
Wieder Gottesdienste ab dem 21. März:
21.3.: 9.15 Uhr Jonaswalde & 10.15 Uhr Mannichswalde
28.3.: 9.15 Uhr Nischwitz & 10.15 Uhr Heukewalde
1.4.: 18.00 Uhr Jonaswalde
2.4.: 9.15 Uhr Thonhausen & 10.15 Uhr Vollmershain & 14.00 Uhr Mannichswalde
4.4.: 9.15 Uhr Thonhausen & 10.15 Uhr Vollmershain
5.4.: 9.15 Uhr Nischwitz & 10.15 Uhr Mannichswalde &
14.00 Uhr Heukewalde
Ihr Pfarrer Jörg Dittmar
Bitte immer die Hinweise der aktuellen Coronavirussituation beachten.