Liebe Gemeindemitglieder !
Auf Grund der aktuellen Coronavirus- Situation müssen wir leider den Gottesdienst am Buß-und Bettag absagen.
Bitte nutzen Sie die Gottesdienste in Radio und Fernsehen.
Bleiben Sie behütet !
Liebe Gemeindemitglieder !
Auf Grund der aktuellen Coronavirus- Situation müssen wir leider den Gottesdienst am Buß-und Bettag absagen.
Bitte nutzen Sie die Gottesdienste in Radio und Fernsehen.
Bleiben Sie behütet !
Gebet für unseren Mannichswalder Kirchwald
Lieber himmlischer Vater
wir danken Dir für Deine Schöpfung :
für den grünen Wald, die bunten Blätter im Herbst,
die Waldtiere
die gesunde Luft
und die wohltuende Stille.
Wir danken Dir, daß Du nach 2 sehr trockenen Jahren wieder für eine Regenzeit gesorgt hast.
Wir stehen recht ratlos vor dem Klimawandel und möchten doch der Verantwortung gerecht werden, die Du uns für die Welt gegeben hast.
Unser Kirchwald ist durch Borkenkäfer und Sturm flächenweise baumlos geworden.
Menschlicher Rat ist teuer und gleichzeitig hilflos auf allen Entscheidungsebenen.
Nur Du,unser Gott, hast die Übersicht.
Wir möchten Dich deshalb bitten:
Schenk uns kluge Gedanken und Entscheidungen zur Walderneuerung,
motiviere hilfsbereite Menschen, die uns bei der Arbeit helfen können,
schütze und segne alle, die im Wald tätig sind,
laß uns so aufforsten,daß nachfolgenden Generationen der Wald zur Erholung und Resourcennutzung weiterhin zur Verfügung steht
und
bitte laß Wachsen und Gedeihen, was wir anpflanzen und in Deinen Augen richtig ist.
Wir dürfen mit allen Anliegen zu Dir kommen, deshalb vertrauen wir Deiner Leitung, Du läßt uns mit Dir, dem Schöpfer der Welt, zusammenarbeiten.
Was für ein Privileg!
Danke!
Amen
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir durch Gebet und anderweitig Unterstützung finden könnten.
Claudia Schlegel
Termin: 16.November 2021 , 19:30 Uhr
Ort: Familie Schlegel, Thonhausener Str. 5, Mannichswalde
Tel./WhatsApp : 0172 28 66 204
Thema: Im scheinbaren Spannungsfeld: Gottvertrauen – Selbstverteidigung
Bibelstelle: Nehemia sichert den Bau der Mauer
Nehemia Kapitel 3 und 4
Termin: 02.November 2021 , 19:30 Uhr
Ort: Familie Schlegel, Thonhausener Str. 5, Mannichswalde
Tel./WhatsApp : 0172 28 66 204
Thema: Gott lebt, Gott liebt, Gott vergibt
Straft er auch?
(Teil 2)
Liebe Gäste
Die Bewohner der Tagespflege Mannichswalde (Volkssolidarität,Kreisverband Zwickauer Land) führt ihr Spaziergang des öfteren auf dem gut asphaltierten Weg an unserer Kirche vorbei. Dabei entstand der Wunsch, nicht nur die Rosen vor dem Gotteshaus zu betrachten, sondern ebenfalls gern einmal in die Kirche hinein zu schauen.
Doch dann kam das Coronavirus und alle Aktivitäten wurden auf Eis gelegt… bis Anfang Oktober 2021.
Ein Anruf der Tagespflegeleitung mit der Anfrage, ob an 3 Tagen jeweils eine „Ausflugsgruppe“ die Kirche besichtigen kann, wurde positiv von mir beantwortet. Ich gebe zu, mir war etwas bange, da ich bisher noch nie Besuchern die Mannichswalder Kirche vorgestellt habe. Worauf mußte ich mich einstellen? Wie wird die Reaktion sein? Wie auffassungsfähig sind meine Gäste…?
Recht aufgeregt erwartete ich am Folgetag die ersten Gäste. Es dauerte keine Minute und mir machte das Reden Spaß.
Eine kurze Einführung in das Alter unseres Gotteshauses und den Umbau 1960-1962 mit allen Schwierigkeiten, die der Mauerbau 1961 mit sich brachte, führte zu den ersten Kontakten zu den Gästen.
Meine lieben Zuhörer ließen auch Fragen zu, z.B. nach dem „Glasfenster“ innerhalb des Kirchenschiffes. Gespannte Stille…
Meine Aufklärung “ Das ist die sogenannte Fürstenloge“ wurde sofort mit einem Zwischenruf unterbrochen: „Aber sie hatten doch keinen Fürsten!“
Richtig. Doch wie würde die Bezeichnung „Rittergutsbesitzerloge“ klingen?
Die Geschichte unseres Altarbildes vom Verschwinden bis zur Wiederentdeckung und Restauration haben meine Gäste interessiert verfolgt.
Fast heimatlich wurde es bei Herrn Opitz, der unsere Orgel vor ca. 150 Jahren erbaute, denn er stammte aus Dobra, in der Nähe von Schmölln. Der hübsche Ort Schmölln war allen bekannt. Meine (versuchte) Darstellung eines Bälgetreters wurde mit viel Spaß aufgenommen und wir waren uns einig, daß es auf elektrischem Wege wohl besser geht.
Nach einem kurzen Segen wollten wir zum Abschluß des Besuchs den Gemeinderaum ansehen.
Allen Gästen war bekannt, daß ihre Tagespflegeeinrichtung das frühere Pfarrhaus war.
Beim Verlassen der Kirche fragte mich eine ältere Dame nochmals, wie alt die Kirche sei und ein netter Dialog entspann sich.
„Sie ist ca. 400 Jahre alt“
„Ich bin auch schon alt“
„Aber keine 400 Jahre!“
Mit einem Lächeln:“Nein, aber 95 !“
Schön, wenn man in diesem Alter noch so interessiert ist.
Im Gemeinderaum erlebten wir mit der 3. Besuchergruppe eine unerwartete Begebenheit. Ein älterer Herr löste sich plötzlich aus der Gruppe und lief zielstrebig auf das Klavier zu, klappte den Deckel auf, setzte sich vor die Tasten und spielte notenfrei ein klassisches Klavierstück.
Im Raum hätte man eine Stecknadel fallen hören. Ein ungläubiges Staunen hatte Mitbesucher und Pfleger ergriffen. Niemandem war bekannt, daß der ältere Herr Klavierspielen konnte bzw. bei seinen erheblichen Einschränkungen dazu in der Lage war. Der kräftige Applaus kam allen Zuhörern aus dem Herzen!
Ich möchte mich bei allen Gästen sehr für ihr Interesse bedanken, die netten Kurzgespräche und die Erntedankgaben, die jede Gruppe für den Altar mitgebracht hatte.
Für mich waren diese 3 Tage eine große Bereicherung und der Beweis, daß man auch im Alter ,trotz zum Teil großer körperlicher und geistiger Einschränkungen, kein stupides Leben führen muß. Mein großer Dank geht an das Pflegepersonal, das sich so engagiert um die älteren Menschen kümmert und selbst zu Aktivitäten anregt.
Claudia Schlegel
Am Ende die Rechnung
Einmal wird uns gewiß
die Rechnung präsentiert

für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,

die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,

für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras

für die Luft,
die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne
und für die Tage,
die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen
und bezahlen.
Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht:

Lothar Zenetti
Aus: Lothar Zenetti, Sieben Farben hat das Licht. Worte der
Zuversicht. Matthias Grünewald Verlag 2006.
Konzert 19.September 2021 in Heukewalde
Eigentlich wäre ich gern, mit einem Buch vor der Nase, auf dem Sofa liegen geblieben. Doch als mein Ehemann fertig angezogen vor mir stand, überkam mich ein starkes Einsamkeitsgefühl und der Entschluß: „Ich komme mit !“
In völliger Ahnungslosigkeit, was wir beim Konzert erwarten würden, strebten wir der Heukewalder Kirche zu. Ein freundlicher Empfang, reibungslose Umsetzung der Hygienevorschriften und ein staufreier Zugang zu Registrierung und Kartenkauf gaben mir eine kleine Vorfreude auf das bevorstehende Erlebnis.
Clemens Bittlinger (Gesang und Gitarre) mit seinem Team, dem Schweizer David Plüss (Tasteninstrumente, auch „Handörgli“) und David Kandert (Percussion und Gesang) begeisterten vom ersten bis zum letzten Song. Die deutschen Texte waren gut verständlich, tiefsinnig und trotzdem mit einer Prise Humor. Zwischen den Songs las Clemens Bittlinger eigene Texte, die mehrfach mit Lachen quittiert wurden. Hier sah man sich oft wie im Spiegel…es „menschelte“. Ganz toll gemacht!
Die 1,5 Stunden vergingen wie im Flug.
Vor der Kirche war ein Zelt aufgebaut, mit einem größeren Getränkeangebot, für jeden Geschmack und jedes Stimmungsbarometer.
Daneben glänzten leckere Fettschnittchen mit appetitlicher Gurkenverzierung.
Gestärkt konnte man sich auf den Heimweg begeben.
Mein Fazit für diesen Abend:
Der spannende Krimi in meinem Buch war auch am nächsten Tag noch fesselnd, aber dieses Konzert zu verpassen…unwiederbringlich !
Mein herzlicher Dank geht an das gesamte Organisationsteam, das buchstäblich bis zur letzten Minute tätig (körperlich und nervlich) war, um alle Genehmigungen, Coronavorschriften und andere organisatorische Dinge bis zum Beginn des Konzerts zu erledigen.
Danke für diese ganze Mühe !
Claudia Schlegel